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Vermittlungsplattform: Mobility Mediation Layer

MML Architektur

Gerade für den Fall einer mobilen Anwendung, die zur Realisierung ihrer Funktionalität auf verschiedene Basisdienste zurück greift, ist es sinnvoll, eine Vermittlungsschicht zu erstellen, die dem mobilen Endgerät eine einheitliche Schnittstelle zu den Diensten bietet und darüber hinaus Sonderfunktionen erfüllen kann. Sonderfunktionen sind z.B.:

  • Kombination von Diensten und Informationen zu komplexeren Mehrwertdiensten
  • Auswahl von redundanten Diensten bei Ausfall oder Kommunikationsproblemen mit einem Basisdienst, unterstützt durch innovative semantische Methoden
  • Optimierung der Kommunikation zum Mobiltelefon hin durch vielfältige Mechanismen
  • Schaffen einer einheitlichen, leichtgewichtigen Schnittstelle für die mobilen Endgeräte, unterstützt durch alle Gerätetypen
  • Datensicherung und Zustandsspeicherung für die mobilen Geräte (bei plötzlichem Geräteausfall, Kommunikationsproblemen oder Verlust eines Geräts)
  • Umsetzung von Sicherheitsmechanismen (Authentifizierung/Single Sign-On, Autorisierung)
  • Zentralisierte Abrechnung von Dienstnutzung (Accounting)
  • Monitoring und Controlling der Dienstaufrufe

B2M Software AG bietet eine Vermittlungsplattform an, die auf der Dienstbeschreibungssprache USDL (in Standardisierung befindlich) basiert und für beliebige Anwendungsfälle verwendet werden kann. Die Zwischenschicht kapselt verschiedene Dienstprotokolle und Datenformate und insbesondere deren Änderungen im Lauf der Zeit. Die Verwendung von USDL setzt auf Zukunftsfähigkeit der Plattform und ermöglicht eine syntaktische und semantische Dienstbeschreibung auf der Vermittlungsebene, so dass Änderungen in der Dienstauswahl zum Großteil automatisiert verarbeitet werden können. Über die Möglichkeit, Dienste zugeschnitten auf den mobilen Einsatz zu kombinieren, ist die Umsetzung neuer Anwendungsfälle denkbar einfach und zum Großteil über die Vermittlungsschicht machbar. Die Anpassungen auf den mobilen Geräten sind minimal.

Die mobilen Anwendungen basieren auf einem vorhandenen Framework, welches die Standardfunktionalitäten insbesondere zur Kommunikation mit dem MML sowie zur Einbindung externer Quellen bereits beinhaltet. Für jede Anwendung fallen Aufwände für die Erstellung der Screens und des mobilen Workflows an (d.h. die Screenabfolge). Dieser Aufwand ist minimal verglichen mit der Anforderung, für alle Gerätetypen und Hardwareeigenschaften ein optimales Benutzererlebnis und eine Usability zu schaffen. Wir glauben, dass die mit generiertem Code nicht möglich ist, insbesondere vor dem Hintergrund der sich stetig weiter entwickelnden Geräte.